LX Zeus 2.8 mit 80 mm Rundausschnitt ! 

Das Vario Navigations System LX Zeus 2.8

 

  •  modernste Technologie ohne Umbau

  •  bedienungsfreundlich!

  •  superhelles 2.8 Zoll Farbdisplay

 


LX Zeus 2.8 mit 2.8 inch diagonal Farbdisplay und einer Auflösung von 240x320 Pixel in höchster Qualität.
Die Größe des Display machte es möglich eine Einheit zu entwickeln welche alle LX Zeus Funktionalitäten, samt den 8 Druckknöpfen und den zwei Drehschaltern beinhaltet. Somit ist gewährleistet, dass die Bedienung genau der größeren Einheit entspricht. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass durch den 80 mm Ausschnitt am Instrumentenbrett absolut keine Umbaumaßnahmen erforderlich sind. 
Upgrades von anderen LX Navigation Einheiten ab LX 7000 sind sogar ohne wesentlichen Austausch der Verkabelung möglich. Als Vario dient die sehr bewährte LX Navigation USB D 60-Einheit.

Neueste Zeus Technologie mit geringem Platzbedarf und einer einheitlichen Bedienung. Ideal auch für Vereine, die nicht in jedes Flugzeug ein großes Zeus einbauen möchten, aber ein einheitliches System der Bedienung in allen Flugzeugen haben möchten!

LX Zeus Konfigurations-Möglichkeiten

  • Flarm ( mit Option IGC und Motorsensor (ENL)
  • ohne IGC
  • mit künstlichem Horizont AHRS

LX Zeus Funktionen

  • PAN Funktion: Karte beliebig bewegen
  • frei programmierbare Layouts direkt am Gerät ohne separates PC Programm möglich Beispiel
  • ICAO Karten verfügbar - einfach Installation per USB 
  • Flugstatistik: OLC-Schenkeln, Kurbelanteil etc.pp.
  • Datentransfer und Flugdownload per USB Stick
  • 3 Turnpoint Files sofort aktivierbar
  • 2 x 485 System Ports - kein Splitter notwendig
  • 2 GPS Anschlüsse möglich um maximale GPS Sicherheit im Flug zu haben
  • 3D Gelände Darstellung
  • jede Drucktaste ist mit 2 Funktionen belegt - kurzes drücken= 1.Funktion, langes drücken 2.Funktion
  • Vario - bewährtes Farbvarioerät USB D 60 als 57mm oder optional 80 mm
  • Colibri II das high level IGC zugelassene GPS System ist im System eingebunden
  • kein Ausbau der Einheit für Baro Kalibrierung notwendig - nur Colibri II einsenden
  • "Plug and play" Verbindung
  • Einfachste Eingabe und Handling von komplexen Aufgaben mit AAT und Abflugverfahren
  • AHRS (künstlicher Horizont) als Option mit separater Anzeige
  • Upgradeangebote für alle älteren LX Versionen, wir machen Ihnen gerne ein Angebot, von LX 7000 und LX 7007 mehr Info

Software

  • Unbegrenzte Anzahl  von  NAV-BOX
  • Individuelle  grafische Gestaltung der 3 Hauptansichten
  • 3 -Haupt-Screens (APT, TP, TSK)
  • Jeder Hauptbildschirm hat SUBPAGE (Flughafen Information und Gleitpfad - Gelände Ansicht)
  • Software (Linux-basiert) vollständig von  LX Navigation neu  entwickelt
  • Datenübertragung über  USB-Stick
  • 3 TP  Turnpoint (Cup)  Dateien können  gleichzeitig aktiv sein
  • Importieren von  TSK-Dateien (. Cup) möglich
  • Ganze Weltkarte  vorinstalliert
  • Update über  USB-Stick - kein Passwort  erforderlich

Hardware

  • Prozessor: Arm Cortex  und Mikrocontroller
  • 4 x 485 Systembus-Anschlüsse (Keine Notwendigkeit für Splitter)
  • 2 x CAN-Ports
  • 2 x GPS Ports (Colibri II und Flarm)    
  • 2 x Flarm Display Ports
  • 1 x Außentemperatur Port
  • 1 x SD-Kartenleser (micro)
  • 1 x USB-Port frontseitig (USB A) 
  • 8 Tasten und 2 Drehschalter
  • 8 GB Speicherplatz

Zubehör

  • integriertes FLARM möglich, mit Graphik oder LED Display - direkter Flugdownload nur per Red Box möglich! Swiss FLARM Daten werden natürlich angezeigt.
  • Doppelsitzerausrüstung        
  • Fernbedienung über Knüppelsteuerung       
  • Kompass-Modul
  • Voice Modul
  • AHRS

Display

  • Farb-Display 2,8 Zoll
  • Auflösung 230 x 320
  • 1200 nits Displayhellichkeit
  • Erweiterter Temperaturbereich

Größe & Stromverbrauch 

Erfahrungsberichte:
LX Zeus 2.8 – Erfahrungsbericht Philipp Schulz

Nachdem mir bei der Vorbereitung der vereinseigenen ASW19 auf die Junioren WM in Australien auffiel, dass aus dem verbauten SB8 Vario immer noch kein Moving Map System geworden war, rief ich relativ kurzfristig bei Dieter Schwenk an und fragte nach einem Leihgerät. Er tätigte ein paar Anrufe und kurze Zeit später konnte ich ein LX Zeus 2.8 in Münsingen abholen. Genau das wonach ich gesucht hatte. An einem Vormittag hatte ich das Gerät eingebaut, konnte aber aufgrund der anstehenden Containerverladung keinen Testflug in Deutschland mehr tätigen. Als sich dann der Container verspätete und aus den 3 Wochen die der Flieger vor WM Start in Narromine sein sollte eine Woche wurde, bekam ich schon leichte Bedenken ob der kurzfristige Systemwechsel eine gute Idee gewesen war. Den ersten Testflug nahm ich dann mit der Grundeinstellung vor. Das Vario überzeugte mich direkt und auch das Umstellen von Sollfahrtgeber auf Netto-Tragen schaffte ich während des Fluges. Abends stand dann das Umstellen der Nav-Boxen und die sonstigen Darstellungen an die ich im Wettbewerb benötigte. Die Bedienung des Geräts ist logisch und einfach. Die Bedienungsanleitung hatte ich sicherheitshalber zwar dabei, musste sie aber nicht einmal zur Hand nehmen. Mit den beiden Druck-Drehtastern findet man sich problemlos im Menü zurecht. Nach einer knappen Stunde hatte ich das Zeus auf meiner doch recht anspruchsvollen Einstellung. Während dem Wettbewerb habe ich dann nur noch ein bisschen mit den Farben gespielt.

Bei den vielen AATs die wir fliegen mussten war das Zeus Gold wert. Der Wendepunkt im Sektor lässt sich während dem Flug schnell durch die beiden Drehregler einstellen. Die beiden Nav-Boxen „ReqSpeed“ und „ETA“ brachten mir einen Tagessieg bei einer 2:30h AAT mit einer Aufgabenzeit von 2:30:01 ein. Auf die Sekunde genau stimmen diese beiden Berechnungen. Auch der Endanflugrechner, bei dem ich mir die benötigte Gleitzahl und die Ankunftshöhe bei eingestelltem MC anzeigen lasse, passte immer sehr gut. Die bisher bei der Aufgabenprogrammierung fehlende Möglichkeit den Zielkreis in der Höhe zu verstellen umging ich indem ich die persönliche Sicherheitshöhe hochdrehte. Das sollte man beim nächsten Update noch beheben.

Das LX Zeus 2.8 war für mich das ideale Instrument für die WM. Es war schnell eingebaut, funktionierte Zuverlässig und lies keine Einstellung vermissen. Durch das einfache importieren von Daten über den USB-Portkonnte man schnell neue Wegpunktdateien einbinden (was bei der WM öfters vorkam) und auch die Flüge schnell auslesen und direkt abgeben. Da in Australien die Luftraumsituation ziemlich entspannt ist und ich in der ASW19 ein Butterfly Display habe war das 2,8 Zoll große Display auch nicht zu klein. Will man eine Luftraumübersicht und die Flarm Ziele angezeigt haben, sollte man aber zu einem größeren Display greifen. LX Navigation bietet einem mit den 4,3, 5,5 und 7,0 Zoll großen Displays genügend Auswahlmöglichkeit.

Vielen Dank an das LX Navigation Team für die Bereitstellung des Zeus! Es hat auf jeden Fall zu meinem Vizeweltmeister beigetragen.

und hier noch einen von Simon Schmidt-Meinzer:

Vom 1. bis 12. Dezember 2015 durfte ich an der Weltmeisterschaft der Junioren in Narromine 400 km nord-westlich von Sydney teilnehmen. Im Hinblick auf diesen Wettbewerb hat mir LX Navigation bereits im Frühjahr ein LX Zeus 5.5 und ein LX Eos leihweise zur Verfügung gestellt. So hatte ich die Möglichkeit mich perfekt mit dem System vorzubereiten.

Schon Anfang September haben wir alle Flugzeuge verladen und auf die lange Überfahrt nach Australien geschickt. Als wir dann die Flugzeuge auf dem Flugplatz ohne große Schäden wieder auspacken konnten waren wir sehr froh und konnten direkt mit dem Training beginnen.

Schon in der Flugvorbereitung und nach dem ersten Flug lernte ich zu schätzen, wie wertvoll es für mich war mein eigenes Flugzeug mit bester Ausstattung dabei zu haben.

Während viele der anderen Wettbewerbsteilnehmer große Probleme mit der Technik ihrer gecharterten Flugzeuge hatten, konnte ich meine Flugtage stets sorgenfrei beginnen. Das Einlesen der neuen Luftraum, Wendepunkt und Außenlandedateien war problemlos über USB möglich. Auch das einfache Auslesen der Flüge mit USB-Stick ist beim Wettbewerb von großem Vorteil, da es Strafen für zu späte file-Abgabe gibt. Zusätzlich waren auch Heiko und Oliver Schwenk vor Ort und boten allen LX Navigation Piloten einen super Service. Danke dafür!

Trotz der harten Bedingungen in Australien durch große Hitze, sehr starke Sonneneinstrahlung und viel Staub hatte ich nie Probleme mit meinen Instrumenten.

Am zweiten Wertungstag bekam ich kurz nach dem Abflug Schwierigkeiten mit meiner Elektronik: Mein Batteriestecker hatte sich unter der Last meiner beiden Trinksäcke und der sehr ruppigen Thermik gelöst. Glücklicherweise konnte ich dank des internen Akkus im LX Eos die Aufgabe weiterfliegen bis ich den Stecker im Gepäckfach mit den Händen über Kopf wieder einstecken konnte. Als Zweitlogger hatte ich meinen Colibri II angemeldet und so musste ich keine Angst um ein valides IGC-File haben. Nachdem der erste Tag ja neutralisiert wurde, konnte ich so mit einem Platz im Mittelfeld in den Wettbewerb starten. Am nächsten Tag lief es sehr gut doch mit dem 4. und 5. Wertungstag folgten leider zwei schlechtere Tage und ich landete in der Gesamtwertung auf dem 14. Platz. Mit guten bis mittleren Wertungen konnte ich mich gemeinsam mit meinen Teamkollegen Philipp und Robin in den folgenden Tagen auf den 4. Platz in der Gesamtwertung vorarbeiten.

Es war eine großartige Erfahrung auf dieser Weltmeisterschaft fliegen zu dürfen und dabei die außergewöhnlichen Wetterbedingungen in Australien kennen zu lernen.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei LX Navigation und der ganzen Familie Schwenk für die großzügige Unterstützung.


Bedienungsanleitung als Blätter-Katalog

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Hier sieht man die maximale Größe der Navboxen im Verhältnis zu der Gesamtdisplaygröße
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